Virtual Reality (VR)
Zusatzangebot & therapeutische Unterstützung
Was ist VR in der Psychotherapie?
In unserer Praxis nutzen wir moderne Virtual-Reality-Systeme, um therapeutische Situationen realitätsnah, sicher und kontrolliert nachzustellen. VR ermöglicht es, Ängste gezielt anzugehen, Entspannung zu vertiefen und diagnostische Fragestellungen alltagsnah zu prüfen – ohne die Praxis verlassen zu müssen.
- Indikationsklärung & Zielsetzung
Wofür VR eingesetzt wird (z. B. Prüfungssituation, Menschenmengen, Entspannung) - Technische Einführung
Erklärung des Systems, Funktionsweise, Sicherheit; Anpassung der VR-Brille - Durchführung der VR-Sequenzen
In ruhiger Umgebung
Intensität individuell angepasst (Anzahl der Personen, Höhe, Schwierigkeitsgrad)
Jederzeit durch die Patientin / den Patienten unterbrechbar - Nachbesprechung & Verarbeitung
Auswertung der Reaktionen
Ableitung therapeutischer Übungen, Strategien oder nächster Schritte
Dauer: typischerweise 20–45 Minuten, einzeln oder eingebettet in eine reguläre Therapiesitzung
Bereiche, in denen wir VR nutzen:
- Exposition & Konfrontation
Prüfungs- und Vortragsangst
Große Menschenmengen
Spritzenphobie, Tierphobien
Höhenangst, Flug- oder Verkehrsmittelangst
Soziale Angst - Entspannung & Achtsamkeit
Achtsamkeitsübungen in beruhigenden VR-Umgebungen
Atemübungen
Stressreduktion durch immersive Szenarien - Diagnostische Unterstützung
Beobachtung von Reaktionen in alltagsnahen Situationen
Unterstützung bei ADHS- oder Angstdiagnostik
Situative Belastungseinschätzung
Kosten & Abrechnung:
- Integration in die laufende Therapie
VR kann kostenfrei Bestandteil einer regulären Psychotherapiesitzung sein, wenn therapeutisch sinnvoll
Gilt für gesetzlich Versicherte, Privatversicherte, Beihilfe, BG / OEG / Sozialrecht oder Selbstzahler:innen - Ergänzende IGeL-Leistung (Selbstzahlerangebot)
VR unabhängig von laufender Therapie oder als zusätzliches Training
Geeignet für: spezifische Übungen zwischen Therapien, diagnostische Szenarien oder realistische Vorbereitung auf Alltagssituationen (z. B. Vortrag, Arzttermin)
Kosten: 40–70 € pro Sitzung (20–45 Min.), privat zu zahlen, in der Regel nicht von Krankenkassen übernommen
Für wen eignet sich VR nicht?
- Starke Neigung zu Motion Sickness (vorher besprochen)
- Bestimmte neurologische Erkrankungen (Einzelfallentscheidung)
VR wird nur eingesetzt, wenn es sinnvoll, sicher und therapeutisch angemessen ist.
Unser Empfangsteam unterstützt Sie gerne bei Terminvergabe und Organisation.
